Eine authentische Astrologie 
 

Artikel "Steht die Pandemie in den Sternen?"


Am  10.07.2021 erschien ein Artikel über die authentische Astrologie in der Wochenendausgabe des Oberbayrischen Volksblatts, was mich sehr freute, und was deutlich mehr Resonanz und mehr Besucher auf die Webseite brachte. Bedauerlicherweise hatte allerdings die Journalistin, Frau Schöne, nicht darauf hingewiesen, dass sie nicht die Absicht hatte, den ursprünglichen Artikelvorschlag zu veröffentlichen, sondern ihren Beitrag kontrovers aufzubauen. Der Astronom der Rosenheimer Sternwarte, den sie zu diesem Zweck hinzu zog, vertrat selbstredend gängige wissenschaftliche Ansichten, zu denen ich selbst leider keine Stellung mehr nehmen konnte. Und so wurde für den Leser weder richtig klar, worin sich der Ansatz einer authentischen Astrologie von der konventionellen unterscheidet, noch wie von wissenschaftlicher Sicht dennoch ein Einfluss der Gestirne in Betracht gezogen werden kann. 

Jedoch, Kontroversen sind allemal gut, sie sorgen für Austausch, und möglicherweise regt genau dieser Diskurs zu intensiveren Diskussionen an, zu denen ich alle Interessierte gerne einladen möchte. 

Für diejenigen, die sich weiter über die Thematik informieren möchten: zunächst mein ursprünglicher Artikelvorschlag, dann der Beitrag in der OVB vom 10.07.2021 und schließlich mein Antwortschreiben darauf.


Artikelvorschlag vom 01.04.2021 

Wird unsere aktuelle Krise in den Sternen wieder gespiegelt?

Am Sternenhimmel sind die näheren Planeten Venus, Mars, Jupiter und auch Saturn sehr leicht zu entdecken. Wenn wir anhand einer Sternenkarte nachsehen, in welchen Sternbildern sie sich gerade befinden, dann können wir erkennen, dass sie sich meist in anderen Tierkreiszeichen aufhalten als die abendländische Astrologie behauptet. Auch für Sonne und Mond ist dies der Fall. Wenn wir die Gestirne so, von ihrer tatsächlichen astronomischen Stellung aus betrachten - die sich zur astrologischen um beinahe ein Tierkreiszeichen unterscheidet, so zeigen sich erstaunliche Dinge.

Alle großen Strömungen im gesellschaftlichen Leben, auch die aktuelle Krise, findet man dort wieder gespiegelt. Es scheint, das Universum spricht zu uns.

In die aktuelle Krise mit Pluto im Steinbock

Anfang März 2020 wanderte Pluto, der große Zerstörer und Erneuerer in den Steinbock, also genau in der Zeit, als wir in den Sog der aktuellen Krisensituation gerieten. Wir hatten eine kleine Verschnaufpause im letzten Sommer, als Pluto noch einmal kurz zurück in den Schützen ging. Aber nun ist er endgültig für 20 lange Jahre im Steinbock angekommen und kann als großer Transformator auf steinböckische grundsolide Art alles demontieren, was nicht niet- und nagelfest ist. Wenn wir uns fragen, was er alles bewirken wird, dann können wir in die Jahre 1772 bis 1792 schauen, als er sich das letzte Mal im Zeichen Steinbock befand. Es waren die Jahre der französischen Revolution und der amerikanischen Unabhängigkeit, eine äußerst bewegte Epoche also.

Seit Ende März 2020 haben sich Saturn und Jupiter - Planeten, die man als die zwei Gesichter der Gesellschaft betrachten kann, zu ihm gesellt. Saturn, der die Seite der Ordnung und Gesetze vertritt, konnte und kann dort wahrhaft schwelgen in neuen Verordnungen und Regeln, die uns immer mehr Beschränkungen auferlegten. Jupiter, die eigentlich frei fließende Kraft der Gesellschaft, saß in dieser Stagnation allerdings ‚regelrecht‘ fest. Zu Jahresanfang 2021 waren diese drei Planeten nicht alleine im Steinbock, dort hielten sich zeitweise 6 Gestirne auf, was uns in eine extreme Verlangsamung und Starre gezwungen hat.

Der Herausforderer

Diesem massiven Block im Steinbock, steht Uranus im Widder konträr gegenüber: Freiheitsbestreben durch Uranus im feurig-impulsiven Widder – eine wahrhaft brisante Mischung! Drei Mal wird dieses Jahr Saturn in einem exakten Quadrat, d.h., in einer großen Spannung, zu Uranus stehen, somit ist das ganze Jahr geprägt von dieser Auseinandersetzung zwischen einem vielleicht blindwütigen Widerstand einerseits und der Seite von Recht und Ordnung, die im Steinbock auf unumstößlicher Strenge beharren wird. Die ersten Anzeichen an massiven Protestbewegungen sind schon zu beobachten. Sicher sollten wir diese Konstellationen ernst nehmen, denn als sich Uranus das letzte Mal im Widder aufhielt, von 1933 bis 1941, entstand eine wahrhaft explosive Zeit! Wie explosiv und wie konfliktbeladen es diesmal sein wird, entscheiden viele Faktoren und nicht zuletzt wir selbst und was wir als Menschheit inzwischen gelernt haben.

Orientierungsmöglichkeiten

Am 5. April 2021 tritt Jupiter in den Wassermann und wir werden uns aller Voraussicht nach wieder ein wenig freier fühlen. Nun ist der Wassermann vor allem bekannt und berüchtigt für seine überraschenden, plötzlichen Anwandlungen, die für ihn jedoch nur folgerichtige Entwicklungen sind. Er sammelt nämlich Erfahrungen über Erfahrungen und wenn jeder andere dessen schon müde wäre, fährt er fort, weiter zu sammeln. Dann irgendwann, für sein Umfeld völlig unerwartet, brechen aus ihm wunderbare Ideen und überraschende Visionen hervor. In diese Energie des Wassermanns, in der sich bereits Neptun seit einigen Jahren aufhält, tritt nun Jupiter ein.

Jupiter im Wassermann wird uns wohl ein Gefühl von größerer Beweglichkeit vermitteln, an der allgemeinen Situation wird dies allerdings nicht viel ändern, dazu werden die Spannungen von Uranus gegen Saturn, also Freiheitskampf gegen Recht und Ordnung, zu sehr im Fokus stehen und uns sicher auch sehr in Atem halten. Jedoch für uns als Einzelnen bieten Jupiter und Neptun Orientierungsmöglichkeiten, denn mit ihnen können wir unsere Visionen von einer Zukunft der Menschheit aufblühen lassen – wassermännisch, wenn wir wollen. Träumen wir doch einmal von einer zukünftigen Welt! Wie müsste sie aussehen, um uns zu gefallen? Vielleicht ist so ein erblühender Traum das, was uns gut tut in dieser schwierigen Zeit!

Perspektiven für 2021 und 2022

Dennoch, auch mit hoffnungsvollen Zukunftsträumen wird das Jahr 2021 sicher nicht einfach für uns sein, denn die große Spannung dieser Monate, das Quadrat Uranus und Saturn, wird selbst noch zu Anfang nächsten Jahres wirksam sein und uns belasten. Und die Umbrüche, die Pluto bis 2040 aller Wahrscheinlichkeit nach in der Gesellschaft bewirken wird, werden uns mit Sicherheit sehr stark beanspruchen.

Auch in Hinsicht auf die Beschränkungen werden wir uns wohl in Geduld fassen müssen, denn eine wesentliche Lockerung der Starre und Strenge wird sich wahrscheinlich erst einstellen, wenn Saturn, der Hüter von Recht und Ordnung, im Januar 2023 den Steinbock definitiv verlässt. Zwar besucht er ab Mai 2022 schon für einige Wochen den Wassermann, er wird aber bald darauf wieder rückläufig und kehrt zurück in sein eigenes Reich, den Steinbock. Es scheint also erst Anfang 2023 zu einer Entspannung an Beschränkungen und Regulierungen zu kommen.

Wie uns eine authentische Astrologie helfen kann

Die geschilderten augenblicklichen Konstellationen und ihre Übereinstimmung mit den aktuellen Geschehnissen (und davon existieren noch weitere, denn auch unsere Ängste werden beispielsweise dort abgebildet - mehr dazu auf https://authentische-astrologie.com) sind leider weit davon entfernt, angenehm zu sein. Vielmehr scheinen sie uns vor große Herausforderungen zu stellen und so entsprechen sie wiederum der aktuellen Situation.

Erfreulicherweise deckt jedoch die Astrologie, wenn sie authentisch ist, nicht nur Situationen, Hintergründe und mögliche zukünftige Entwicklungen auf, sie kann uns auch Hinweise geben, wie wir am besten mit all dem umgehen können.

Bei extremen Vorgängen in einem Sternzeichen bietet nämlich das genau gegenüberliegende Zeichen Entlastung und (Er-)Lösung, denn es zeigt die komplementären, also ergänzenden Eigenschaften auf. Und wunderbarerweise wird genau dies von einer Vielzahl von Menschen schon intuitiv praktiziert. Bei all der Starre und Stagnation im Steinbock, hat es uns Erleichterung gebracht, uns den Krebs als Vorbild zu nehmen, uns in einen gefühlssicheren Bereich zurückzuziehen und uns mit den Ereignissen und den eigenen Emotionen, dem eigenen Inneren auseinanderzusetzen. 

Bei Uranus im Widder lohnt es sich gleichfalls zur Waage, dem gegenüberliegenden Zeichen, zu schauen. Denn sie setzt dem Übermaß an Willen und Ausrichtung des Widders ein Gleichmaß und eine innere Annahme der Dinge entgegen. Hierbei wäre also die Erleichterung für uns, uns so weit wie möglich aus den Spannungen fern zu halten.

Eine authentische Astrologie zeigt auch mögliche Chancen auf: Chiron, der „verwundete Heiler“, befindet sich gerade in den Fischen, das bedeutet, dass dort momentan die umfassendsten seelischen Heilungschancen für alle Menschen liegen, indem wir uns auf die große Verbundenheit mit allem, was existiert, einlassen und unser Herz dafür öffnen.

Wie unangenehm und herausfordernd auch immer die geschilderten astrologischen Deutungen vom realen Stand der Gestirne aus gesehen sind, sie spiegeln unser Leben hier auf der Erde wieder und zeigen uns Wege und Möglichkeiten auf.  

Das Universum hat Botschaften für uns, es hat den Anschein, als ob es tatsächlich zu uns spricht.

Vielleicht sollten wir einfach eine Weile hinhören?


Artikel vom 10.07.2021

Artikel vollständig mit Bildern


Hier noch mal im kleineren Format zum besseren Lesen:

Artikel Teil 1


Artikel Teil 2




Antwort vom 20.07.2021

Liebe Frau Schöne!

Zunächst einmal vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr beachtliches Engagement, mit dem sie sich in die Thematik eingearbeitet haben, die sicherlich fremd für Sie war. Ich weiß das sehr zu schätzen!

Meinen Artikel zu schreiben fiel mir nicht leicht, es bereitete mir viel Mühe, mich in einen ‚normalen Zeitungsleser‘ hinein zu versetzen und für ihn verständlich und vor allem auch interessant Dinge zu formulieren, die zumeist außerhalb seines Weltbildes liegen. Wesentlich leichter fällt es mir, auf wissenschaftlicher Ebene zu argumentieren und so hätte ich einiges anzumerken auf die Äußerung Herrn Junkers.

Sternenräume

Wie Herr Junker glaube ich, dass es wenig Aussicht hat, von einem Einfluss von Sternbildern oder Sternzeichen auszugehen. So dienen sie mir auch lediglich zur Namensgebung und Orientierung für den sie umgebenden Sternenraum. Und wenn man weiß, dass sich hinter dem Sternbild Schütze das Zentrum der Galaxis befindet, dann macht es durchaus Sinn, eine feurige und mächtige Energie zu vermuten, die aus diesem Sternenraum auf uns einwirkt – die auch durchaus physikalisch über Radiowellen messbar ist.

Zunächst war ich übrigens versucht, die astronomische Einteilung von 13 ungleich großen Sternbildern im Tierkreis zu übernehmen, aber die Ausdruckskraft der Daten, die ich bei der Untersuchung der aktuellen ‚Krisensituation‘ erhielt, ließ mich bei der ursprünglichen Zwölfer-Einteilung bleiben. Da ich nicht von Sternbildern ausgehe, sondern von Sternenräumen, ist eine Einteilung in zwölf gleichgroße Quadranten, die in die Tiefe der Planetenebene (Ebene der Planetenbahnen um die Sonne) hineinführen, zunächst einmal auch für eine erste Datensammlung durchaus angebracht und – im Gegensatz zum astrologischen Ansatz - können die Angaben zu den Planetenstellungen eins-zu-eins in das astronomische Modell überführt werden.

Meine Untersuchungen, zu denen ich jeden Interessenten gerne einlade, stehen in Zusammenhang mit einem weiteren Thema, das mir sehr am Herzen liegt: eine Ausweitung des Bewusstseinsbegriffs, die unweigerlich dazu führen muss, generell die Handhabung von Wissenschaftlichkeit zu überdenken. Vielleicht interessieren Sie ja meine Gedanken dazu.

Bewusstsein und Dogmen

Die Wissenschaft tut sich schwer mit einer Erweiterung des Bewusstseinsbegriffs. In meiner Generation wurde noch davon gesprochen, dass ausschließlich Menschen Bewusstsein hätten, eine Idee, die sicherlich noch in den Köpfen vieler Wissenschaftler herum geistert, die aber inzwischen einfach nicht mehr haltbar ist, denn Tieren ist eine Bewusstheit einfach nicht mehr abzusprechen.

Schon in den 60er und 70er Jahren gab es zahlreiche Untersuchungen über das Bewusstsein von Pflanzen, die Ende der 70er in dem Pionierwerk „Das geheime Leben der Pflanzen“ (Peter Tompkins und Christopher Bird) zusammengefasst wurden, allerdings vom wissenschaftlichen Mainstream ignoriert wurde. Mittlerweile zeigen Untersuchungen an zahlreichen Instituten, dass sich beispielsweise Bäume über Duftmoleküle mitteilen, dass sie von Schädlingen angegriffen wurden und sogar spezifizieren können, wie viele es sind und welcher Art diese Schädlinge sind. Es wurden inzwischen Hunderte derartiger ‚Pflanzenvokabeln‘ entschlüsselt (z.B.: Prof. W. Boland, Universität Karlsruhe). Trotzdem bestehen viele Wissenschaftler auf der Ansicht, dass eine Bewusstheit bei Pflanzen gar nicht existieren kann, da sie ja weder ein Gehirn, noch ein Nervensystem zur Reizleitung aufweisen. Nun ist es natürlich im Grunde keine wissenschaftliche Haltung, die Beweislast der vorliegenden Daten einfach abzutun und stattdessen von einer Unmöglichkeit zu sprechen. Eine ideale wissenschaftliche Haltung wäre es doch vielmehr, sich zu fragen, wie denn Bewusstsein ohne Gehirn und Nervensystem beschaffen sein könnte. Und dazu sind mir durchaus einige recht schlüssige Theorien bekannt.

Doch es scheint, dass sich die Vorstellung „Bewusstsein gibt es nur bei Menschen“ bzw. „nur über Gehirn und Nervensystem“ in der Wissenschaft als ein regelrechtes Dogma festgesetzt hat, das nur schwer aufzubrechen ist.

Und wahrscheinlich liegt es daran, wie unser Bewusstsein arbeitet und seinen Verstandesanteil einsetzt. Dieser fügt nämlich unsere Vorstellungen von der Welt zu einem Weltbild, zu einem System von Glaubenssätzen zusammen, das uns ermöglicht, in dieser Welt zu funktionieren, indem er in uns eine möglichst große innere Sicherheit erschafft, mit der wir relativ angstfrei in ihr zurechtkommen. Dabei ist dieses System so beschaffen, dass sich mit der Zeit verfestigt, da es sich immer wieder durch äußere Eindrücke zu bestätigen scheint und damit unser Sicherheitsgefühl verfestigt. Denn der Fokus des Verstandes liegt darauf, unser inneres Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen, deshalb schauen wir nicht gerne in Richtungen, bei denen dieses Sicherheitsgefühl abhandenkommen könnte. So wie im Mittelalter die Menschen überall Bestätigungen sahen, dass die Erde eine Scheibe sei, überdacht von einem Sternenhimmel, an dem eine genau festgelegte Anzahl von ‚Fix‘-Sternen befestigt seien. Sie konnten es sich gar nicht anders vorstellen, denn die Anzahl der Sterne war schon von Aristoteles ermittelt und wurde von allen Wissenschaftlern immer wieder bestätigt - wobei sie die zahlreichen Supernoven, die über die vielen Jahrhunderte hinweg auch von der Erde aus sichtbar waren, einfach ignorierten. Und so leben auch wir heutigen Menschen in Glaubenssystemen mit Dogmen, die u.U. nicht allzu viel mit einer Realität zu tun haben. Denn Glaubenssysteme (oder in ihrer Verfestigung „Dogmen“) scheinen zum menschlichen Verstand zu gehören. (Die Untersuchungen von Prof. Gerald Hüther zur Potentialentfaltung sind hier auch sehr interessant.)

So kommt es, dass auch in der Wissenschaft, deren Arbeit sich ja auf den Verstand stützt, allzu oft übersehen und vergessen wird, dass Wissenschaftlichkeit eigentlich nur eine Methode ist, Dinge möglichst vorurteilslos und ohne Dogmen zu untersuchen und eigene Dogmen tunlichst zu vermeiden.

Wissenschaftliche Objektivität?

In diesem Rahmen lässt sich ein weiteres wissenschaftliches Dogma entdecken, nämlich die Vorstellung einer wissenschaftlichen Objektivität. Dazu muss man sagen, dass nur ein Kernbereich der Wissenschaft (also in der Mathematik und in der Physik) mit Gesetzen und Beweisen arbeiten kann. Der überwiegende Rest der Wissenschaft arbeitet empirisch, es geht also – lapidar gesagt - um die Erstellung und Auswertung von Statistiken. Somit existiert eine große Bandbreite an Beurteilungskriterien, wie diese Statistiken erstellt wurden. Und natürlich können die Interpretationen bewusst und unbewusst außerordentlich gedehnt werden. Das sehen wir jetzt gerade in der aktuellen Krisensituation, wo man sich fragt, wie es denn angehen kann, dass Wissenschaftler so völlig konträre Behauptungen aufstellen können, überhaupt keine gemeinsame Basis finden können und oft keinen anderen Ausweg sehen, als sich gegenseitig auf recht polemische Weise anzugreifen.

In der Quantenphysik geht man davon aus, dass derjenige, der ein Experiment oder eine Untersuchung macht, immer Teil des Experimentes ist, was ebenfalls darauf hinweist, dass es eine wissenschaftliche Objektivität per se gar nicht geben kann.

Es ist also extrem wichtig, sich als Wissenschaftler mit dem eigenen Bewusstsein und der eigenen Subjektivität zu beschäftigen! Die Darstellung der eigenen Subjektivität sollte in die Ergebnisse aller wissenschaftlichen Untersuchungen einfließen. Meiner Meinung nach nicht nur dadurch, dass angegeben wird, wer die Auftraggeber sind und woher alle Gelder kommen, die in das Projekt einfließen, sondern auch in welchem Glaubenssystem bezüglich des Themas die Teilnehmer sind. Bei medizinischen Untersuchungen ist es sicher sehr relevant, ob der Untersuchende der Meinung ist, dass eine Heilung nur über Medikamente funktioniert oder ob eine Heilwirkung vom Bewusstsein (oder von der Seele) ausgehen kann. Denn es wird unweigerlich in die Ergebnisse, vor allem in die Interpretationen einfließen.

Weiterentwicklung der Menschheit

Sich über das eigene Bewusstsein und den eigenen Verstand und dessen Tendenz, Glaubenssysteme und Dogmen zu bilden, klar zu werden, sollte also endlich in der Wissenschaft Beachtung finden, sodass wichtige evolutionäre Themen für die Menschheit angegangen werden können. 

Denn eine Welt, in der davon ausgegangen wird, dass nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und sogar Pflanzen Bewusstsein haben, muss in sich auch den Wunsch nach einem bewussten und achtsameren Umgang erzeugen. Von einem derartigen Weltbild bis zu der Annahme, die ich vertrete, nämlich, dass Bewusstsein alle Materie durchdringt, ist es dann im Grunde gar nicht mehr so weit.

Meiner Ansicht nach stehen wir wie zur Zeit der Renaissance vor einer Zeitenwende. Damals war es die Zeitenwende vom dogmatischen Glauben hin zum wissenschaftlichen Hinterfragen, in unserer Zeit geht es um Entdeckung des Bewusstseins und seine Integration in die Wissenschaft.

Ich habe die Hoffnung, mit einer Sammlung von aussagekräftigen Daten ein wenig dazu beizutragen, dass Menschen auf diese Zusammenhänge aufmerksam werden. Damit das, was viele Menschen schon fühlen, nämlich dass ein Einfluss von Sternenräumen auf unsere Erde und auf uns als Menschen existiert, sich weiter heraus kristallisiert und damit sich unsere Glaubenssysteme generell in eine freiere und vorurteilslosere Richtung entwickeln.

Mit herzlichen Grüßen!

Claudia Winkler