Eine authentische Astrologie der Sternenräume 
 

 Sonne im aktuellen Sternenraum


Sonne im Skorpion (16.11. - 16.12.2022)


Nicht wenige Menschen fürchten das Skorpionische und denken vor allem an den Stachel des Skorpions, der plötzlich und unerwartet - und manchmal auch giftig - zuschlagen kann. Und im Sternenraum Skorpion geht es nicht leicht zu, so viel ist gewiss. Denn Menschen, die unter diesem Einfluss stehen, möchten vieles im tiefen Gefühl, im tiefen dunklen Wasser, erfahren und bis zum Grund ausloten. Erst dann, wenn dieser Grund erreicht ist, entsteht in einem Skorpion-Menschen ein befriedigendes Gefühl.

Auch im Sternenraum des Skorpions existieren bestimmte astronomische Objekte, die diese Qualität bewirken und zwar ziehen uns kleine Schwarze Löcher (Mikroquasare, siehe unten bei "astronomischen Funden") zum einen hinaus aus dem Alltäglichen in die Weite des Raums, um uns dann mit ihrer Feuerkraft hinein in die Tiefe zu verleiten, ins tiefe Fühlen, und damit natürlich in unseren eigenen Innenraum, in die Tiefe unserer Erdchakren (siehe auch Channeling unten). Dies ist also die Anziehungskraft, unter der Menschen mit Skorpion-Eigenschaften stehen und dadurch werden häufig auch extreme Erfahrungen gemacht, für die jede Seele sich von Zeit zu Zeit immer wieder einmal entscheidet. Vielleicht ist es auch nicht so verwunderlich, dass Menschen in dieser Erfahrungsebene nicht unbedingt immer ausgeglichen sind und auch einmal sich ihres Stachels erinnern. Doch, wie das Tier Skorpion in seiner dunklen Zuflucht, ziehen sie es generell vor, bei der Erkundung ihrer tiefen Wasser einfach in Ruhe gelassen zu werden.

Ganz unbedarft könnte man sich fragen, wozu Extrem-Erfahrungen und profundes Ausloten überhaupt gut sein sollen. Die generellste Antwort auf diese Frage lautet wohl, dass es Bewusstseine prinzipiell dazu treibt, Erfahrungen zu machen, und die wahren Erfahrungen sind nicht oberflächlicher mentaler Natur, sondern herausfordernde Erfahrungen im tiefgründigen Gefühl. Der Skorpion nimmt sich also dieses Themas an, wobei ihm die Anziehungskraft der Herrscher seines Sternenraums, die kleinen Schwarzen Löcher, entsprechendes Durchhaltevermögen sowie - feurigen - Mut verleihen, in daraus entstehende seelische Umwälzungen einzutauchen und sie auszuhalten.

Im Skorpion-Einfluss können also sowohl extreme Erfahrungen gemacht als auch wieder aufgelöst und erlöst werden.


Erlöster und unerlöster Umgang

 Jeder Sternenraum bietet uns eine ganz bestimmte Qualität, die wir als Seelen erlernen können, in der wir es auch zu einer Art Meisterschaft bringen können, aber genauso eine Vielzahl von Möglichkeiten, auszuweichen, sich zu verirren oder sich zu verweigern. Beim Skorpion ist die große Herausforderung, sich den eigenen Schatten zu nähern, in das eigene tiefe dunkle Gewässer zu schauen und die Schwarzen Löcher seines Sternenraums liefern ihm den Antrieb und die Kraft dazu. Allerdings kann er auch sehr lange im sumpfigen Gelände seiner Gefühle herumstochern, ohne sich zu trauen, die wirkliche Tiefe anzugehen. Jedoch nur dort warten heilsame Erkenntnisse auf ihn, nur dort gibt es Erlösung.

Ein Herumdümpeln nahe der Oberfläche wird wohl eher zu einer depressiven Neigung führen und das ist auch eine der latenten Gefahren des unerlösten Umgangs mit Skorpion-Einfluss, denn so folgen die betroffenen Menschen zwar ein wenig der Anziehung des Dunklen, aber nicht bis zu dem erlösenden Punkt, wo sie wieder gestärkt an die lichte Oberfläche finden können. Doch gerade das ist sehr wichtig, denn das Dunkle kann auch so anziehend wirken, dass es zu einer Sucht wird, dass ein Mensch nur noch dorthin schauen möchte und ihm alles andere unwichtig erscheint. Auch in einem solchen Fall kann man davon ausgehen, dass wiederum der Punkt der Erlösung nicht erreicht wurde. Von einem solchen Punkt aus würde sich nämlich unser Blick automatisch wieder zurück ans Licht wenden und alles würde licht für uns werden.

Bei einer derartigen "morosen Dunkel-Sucht" bietet der gegenüberliegende Pol des Skorpions, der Stier, wertvolle Hilfe. Denn mit der Liebe zur Materie und mit der Erdung des Stiers kommen wir wieder in eine Erholung und Ruhe. Wenn der Skorpion überfordert ist von seinen Herausforderungen und Emotionen, so hilft ihm die Freude am einfachen Sein, die Freude an den materiellen Dingen und an der Kreationslust des Stiers.


Die Grenzbereiche der Existenz

Es wurde schon erwähnt: eine Seele wählt immer wieder einmal diese Qualität der Anziehungskraft der Tiefe, um sehr profunde Erfahrungen zu machen oder um solche Erfahrungen auch wieder aufzulösen.

Welche Erfahrungen sind das?
Es sind vorwiegend Erfahrungen mit den Grenzbereichen unseres Daseins, mit dem Tod, mit Krankheiten, allgemein mit den Unsicherheiten unserer Existenz, und da passen durchaus auch Täter-Opfer-Erfahrungen mit hinein, die mitunter extrem werden können.

Wozu sollen solche, manchmal verstörenden, Erfahrungen eigentlich gut sein?
Eine Antwort lautet: sie können uns Kraft geben. Wenn wir mit dem Tod, dem eigenen oder dem von geliebten Wesen konfrontiert werden, so können wir uns mit skorpionischen Mut unserer Angst stellen und letztlich auch entdecken, dass der Tod nicht das Ende ist, dass es weiter geht für eine Seele -  wieder in neue Inkarnationen hinein. Und selbst sogar, dass Verbindungen bleiben zu Verstorbenen, denn sie sind lange Zeit "um uns herum" und wir können sie spüren. Mit skorpionischen Einsichten können wir also lernen, dass wir weit mehr sind als das Körperliche und dass unsere Seele ewig ist.


Täter-Opfer-Erfahrungen

Derartige Erfahrungen sind demnach dazu angetan, uns zu stärken, denn wir verlieren immer mehr die Angst vor den Grenzbereichen unseres Daseins und gehen immer mehr ins Vertrauen in die Sinnhaftigkeit der Inkarnationen. Sogar bei Täter-Opfer-Erfahrungen ist dies der Fall. Im Prinzip fallen alle Handlungen in diese Kategorie, die nicht aus Liebe unternommen werden.

Beim tieferen Betrachten lässt sich erkennen, dass wir sowohl, wenn wir als Opfer agieren als auch als Täter, von inneren Ängsten geleitet werden, die unterschiedlich sein können. Ein Opfer wird bei solchen Handlungen stets aufgefordert, an seinem Selbstwertgefühl und an der Selbstverantwortung zu arbeiten, denn jemand, der sich selbst liebt, erkennt, dass er sich - sich selbst gegenüber - zu einem Täter macht, wenn er lieblose Handlungen an seiner Person zulässt. Ein Täter wird meist ebenfalls von Angst und von mangelndem Vertrauen geleitet, wenn er seinem - wahrscheinlich beherrschenden - Glaubenssatz folgt, dass er sich als Stärkerer durchsetzen muss, um zu überleben. Und auch er kann durch solche Erfahrungen letztendlich zurückfinden in Vertrauen und Liebe, indem er erkennt, es sich auch liebevoll überleben lässt - und dass dies viel leichter geht als gedacht.

Nun wissen wir, dass Täter-Opfer-Erfahrungen mitunter stark ausarten können, jedoch verbergen sich meistens Seelen-Absprachen dahinter,  damit wir auch eine derartig gravierende Erfahrungsebene erkunden und dann wieder erlösen können.
Auch, wenn es vielleicht kindlich anmuten mag, wir können uns solche Absprachen durchaus so vorstellen, dass eine Seele auf die andere zugeht und fragt: "Kannst du mir helfen, noch ein Stückchen weiter in die Eigenliebe zu kommen, und mich im nächsten Leben noch einmal in eine Opfer-Situation bringen? Du gibst mir damit eine Chance, noch klarer zu erkennen, dass ich mich selbst lieben und selbst für mich sorgen muss!"
Und die andere Seele mag antworten: "Ja, das passt mir ganz gut, denn ich muss auch noch mehr ins Vertrauen finden und lernen, dass ich auch mit Liebe überlebe und nicht nur, indem ich mich durchsetze!"

Das Täter-Opfer-Verhalten kann also auf seelischer Ebene wie ein Spiel erscheinen, bei welchem wir uns in sehr leidvolle und bittere Erfahrungen hinein führen - und auch die Seele des Täters leidet, denn sie entfernt sich ja von der Liebe, und vergisst, dass diese eigentlich alles durchdringt.
Das alles macht also den Bereich des tiefgründigen Erlebens aus, das Reich des Skorpions. So ist der Skorpion zwar häufig gefürchtet, aber skorpionische Eigenschaften braucht es immer wieder, schon alleine, um die Traumata, die wir aus vielen Leben mit uns herum tragen, wieder in eine Erlösung zu bringen.
Denn Erfahrungen, die in der Tiefe gemacht wurden, können nur in einer ähnlichen Tiefe wieder aufgelöst werden.


Beherrschende Themen des Zeitraums

Wenn unsere Sonne im Skorpion steht, so ist es für jeden für uns ein guter Zeitpunkt in unser Inneres zu schauen, ein wenig mit der Tiefe zu liebäugeln und vielleicht zu überlegen, wo wir noch Täter, wo wir noch Opfer und damit Täter unserer eigenen Person sind.

Es ist eine gute Zeit, dieses dunkle trübe Wasser in uns zu betrachten und zu schauen, was vielleicht ans Licht kommen möchte. Und falls es uns wieder einmal hineinzieht in das dunkle Gewässer, können wir möglicherweise auch ein Gefühl in uns entwickeln, wozu es gut sein kann, auch wirklich mit freien Willen dort hinein zu gehen. Denn wir können sicher auch im Rückblick auf unser Leben erkennen, welchen Mut es uns gegeben hat, wenn wir unsere Blockaden und Herausforderungen angegangen sind und sie für uns erlöst haben. Und wie dadurch sich unser Leben für uns immer wieder ins Positive, ins Freie gewandelt hat.

Das skorpionische Eintauchen ist sicher keine sehr vergnügliche Angelegenheit, aber es kann uns in den Mut und in das Vertrauen führen, dass wir unser Leben immer wieder mit allen Herausforderungen bewältigen können. Und das ist ein Gefühl, das uns wie kein anderes stärken kann.

Eine besonders starke skorpionische Kraft herrscht gleich zu Beginn der der kommenden Zeit, denn auch Merkur und Venus befinden sich in den ersten gut zwei Wochen in diesem Sternenraum. Eine Einladung an uns, die Chance der dunklen Gewässer zu ergreifen, wenn sich eine entsprechende Situation ergibt.


Oppositionen mit Mars im Stier

Das Trio Sonne, Merkur und Venus zieht weiter auf seinem Weg durch den Tierkreis und geht einer nach dem anderen in Opposition mit Mars, der sich in seiner Rückläufigkeit wieder in den Stier begeben hat, wo er und damit unsere männliche Seite, unsere Handlungsebene, recht erdhaft beeinflusst werden und auch durch die Rückläufigkeit, die bis in den Januar hinein andauert, abgebremst werden. Von dieser Perspektive aus, geht es also um die Auseinandersetzung zwischen dem Skorpionischen, von dem unser Wesen, unser Verstand und unsere annehmende, weibliche Seite gerade geprägt sind und dem erdhaft Gediegenen des Stieres.

Wie immer sind in Oppositionen gegenseitige Hilfestellungen verborgen: Bei einer skorpionischen Überlastung, einem Zuviel-in-die-Tiefe-Schauen, bietet der gegenüberliegende Pol, der Stier, wertvolle Hilfe. Denn mit der Liebe zur Materie und mit der Erdung des Stiers kommen wir wieder in eine Erholung und Ruhe. Wenn der Skorpion überfordert ist von seinen Herausforderungen und Emotionen, so hilft ihm die Freude am einfachen Sein, die Freude an den materiellen Dingen und an der Kreationslust des Stiers.

Auch dem Stier bietet der Skorpion Hilfestellung an. Versucht ein Mensch mit Stier-Einfluss zu sehr sich an der Materie festzuklammern, beispielsweise ein Netz von materiellen Sicherheiten und Anhäufung  aufzubauen, dann wird es ihm gut tun, sein Sicherheitsbedürfnis los zu lassen und sich vertrauensvoll anstehenden Herausforderungen zu stellen. Der Skorpion kann ihn dabei lehren, keine Abgründe zu fürchten, denn ihn ziehen sie ja schließlich an.

In diesem Rahmen können sich also unser skorpionisch geprägter Wesenskern, unser Verstand und unsere weibliche Seite immer wieder mit dem augenblicklichen Gegenpol, mit Mars im Stier, abfangen und einen Ausgleich finden. 

Quadrate mit Neptun im Wassermann

Mars selbst befindet sich im Stier in einem Quadrat mit Neptun, der sich zu Ende des Wassermanns aufhält. Damit setzt sich also unsere männliche Seite auseinander mit der Frage der Spiritualität und Verbundenheit mit allem.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Tierkreises, im Skorpion, gehen somit auch Sonne, Venus und Merkur nacheinander in ein Quadrat mit Neptun. In der Tiefe des skorpionischen Einflusses kann sich also unser Wesenskern, unsere weibliche Seite und unser Verstand gut mit dem Thema des Neptuns beschäftigen, mit der Spiritualität, und der Frage, wie Verbundenheit in unserer Gesellschaft überhaupt zu leben ist.
So schauen wir uns, wenn die Sonne mit ihrem Gefolge durch den Tierkreis wandert, die bestehenden längerfristigen Konstellationen der großen Gesellschafts-Planeten immer wieder aus einer anderen Warte an und können uns mit ihren Themen aus verschiedenen Gesichtspunkten auseinander setzen. Und im Skorpion-Einfluss können wir das aus der Tiefe heraus tun.


Allgemein: die Sonne in den Sternenräumen


Die Sonne ist in unserem Geburtshoroskop ein wichtiges Kriterium. Sie beschreibt nämlich unseren Wesenskern, unser zentrales Sein, um das sich Veranlagungen, Charaktereigenschaften und Qualitäten - wie die Planeten um die Sonne - gruppieren.
Und obwohl wir Menschen alle so unterschiedlich sind, wie auch unsere Horoskope alle völlig verschieden sind, so wird in jedem von uns dieser Wesenskern vom realen aktuellen Stand der Sonne in einem gleichen und starken Maß beeinflusst. Der Sternenraum, in dem die Sonne gerade steht, zeigt uns also das Milieu, die Atmosphäre, in der wir uns alle gerade aufhalten. Insofern folgen wir mit unserem Sein der Sonne durch den Jahreskreis.
Und mit ihr bewegen sich ihre ständigen Begleitern, Merkur und Venus, an ihrer Seite. Manchmal schickt die Sonne einen oder auch beide dieser Begleiter voraus, um das Terrain zu erkunden. Manchmal stehen sie ihr direkt an der Seite und manchmal in ihrem Rücken. Entspricht die Sonne also unserem Wesenskern, so kann man den Planeten Merkur ganz verallgemeinernd als unseren Verstand und Venus als unsere weibliche Seite, unser aufnehmendes Empfinden sehen. Unser Verstand und unser aufnehmendes Empfinden eilen demnach einmal unserem Sein voraus, folgen hinterher oder befinden sich auch von Zeit zu Zeit auf gleicher Höhe. Das bedeutet auch, dass alle drei Persönlichkeitsmerkmale unter Umständen gerade von unterschiedlichen Einströmungen geprägt sein können oder aber, wie im letztgenannten Fall, dass sich manchmal alle drei Gestirne im gleichen Milieu befinden und wir so die Zeitqualität auch besonders intensiv und ausschließlich spüren (mehr erfahren „Der Tanz der Sonne“).

Die aktuellen Beiträge
Die aktuellen monatlichen Beiträgen schildern also unser Befinden hauptsächlich in Bezug auf unseren Wesenskern (Sonne) unser annehmendes Empfinden, das durch den Planeten Venus beeinflusst wird und unseren Verstand, unsere Kommunikationsfähigkeit, die sich durch Merkur ausdrücken. Darüber hinaus wird natürlich auch auf die aktuellen Planeten-Stellungen und Konstellationen zu dieser Zeit eingegangen:


1. Phase 16.11. – 03.12.2022: Merkur Skorpion, Venus Skorpion
Merkur und Venus, unser Verstand und unsere weibliche Seite sind schon seit ein paar Tagen im Sternenraum des Skorpions. In diesen gut zwei Wochen, wenn auch die Sonne diesen Sternenraum betritt, herrscht also ein großer Einfluss aus diesem Raum, denn nun befinden sich alle drei Gestirne dort. Ein guter Zeitpunkt, um sich einmal bewusst der eigenen Tiefe anzunähern.

  • 19.11. Mars Quadrat Neptun: Mars passiert in seiner Rückläufigkeit im Quadrat Neptun im Wassermann. Wir können also uns betrachten, wie unsere männliche Seite, unsere Handlungskraft bestellt ist in Bezug auf die Spiritualität und Verbundenheit.  
  • 21.11. Merkur Konjunktion Venus: an diesem Tag befinden sich Merkur und Venus gleichauf und strahlen ihre Kraft verbunden auf uns ein. Somit kann unser Verstand gleich schwingen mit unserer weiblichen annehmenden Seite, beide stark im Einfluss des Skorpionischen.
  • 23.11. Jupiter direktläufig: Jupiter ist in seiner Rückläufigkeit bis zu 4° Fische zurückgegangen, er hat also fast den ganzen Sternenraum der Fische noch einmal in der langsamen Rückschau für sich ausgelotet. Nun kann er ihn mit schnelleren Schritten noch einmal durcheilen, um dann im April 2023 in den Widder zu wechseln.
  • 23:11. Neumond im Skorpion: bei Neumond stehen Sonne und Mond eng zusammen, manchmal so eng, dass es zu einer Sonnenfinsternis kommt. Beide Gestirne befinden sich im selben Sternenraum, also identischen Einflüssen ausgesetzt und das bedeutet, dass nicht nur unser Wesenskern (Sonne) von den Qualitäten des Skorpions beeinflusst ist, sondern auch unser Gemüt (Mond). Besonders an diesem Tag, wenn die Strahlkraft der Sonne im Skorpion sich mit der des Mondes verbindet, lohnt es sich, in sich hinein zu spüren, wie unser eigenes dunkles Gewässer, unsere eigene Tiefe beschaffen ist (mehr erfahren "Auf den Spuren des Mondes").
  • 29.11 Merkur Opposition Mars: Merkur begibt sich als erster in Opposition zu Mars, der sich gerade rückläufig im Stier aufhält und sehr von diesem Raum beeinflusst ist, der die Liebe zur Materie ausdrückt. Wie schaut unser Verstand, tief ins Skorpionische eingetaucht, gerade darauf, wie erscheint ihm die Materie, unser Dasein darinnen und unsere Handlungsimpulse aus dieser Perspektive heraus. 
  • 30.11. Zunehmender Halbmond im Wassermann: bei Halbmond befindet sich der Mond in einem Quadrat zur Sonne. Ein Quadrat ist immer eine Herausforderung, eine Erinnerung, die sagt "Irgendetwas passt da nicht so ganz!". Wenn unser Gemüt, unsere Gefühlslage (Mond) also sich im luftigen Raum des Wassermanns befindet, dann haben wir auf Gefühlsebene wenig Zugang zum wässrig-tiefen Sternenraum des Skorpions und können es auch für uns nicht recht miteinander vereinbaren (mehr erfahren „Auf den Spuren des Mondes“).
  • 01.12. Venus Opposition Mars: nach Merkur schaut sich auch Venus, und damit unsere weibliche annehmende Seite, aus der skorpionischen Tiefe heraus an, wie es mit unserer Liebe zur Materie bestellt ist und wie erfüllt unser Dasein hier auf diesem Planeten für uns ist. Und natürlich bringt Mars in Bezug auf unsere männliche Seite die Frage ins Spiel, welchen Handlungsbedarf es dazu gibt. 
  • 02.12. Merkur Quadrat Neptun: Merkur, der für unseren Verstand und unsere Kommunikationsfähigkeit steht, setzt sich aus dem skorpionischen Einfluss heraus wiederum auseinander mit dem Thema des Neptuns, mit der Spiritualität, und der Frage, wie Verbundenheit in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.
  • 03.12. Neptun direktläufig: gleich darauf wird Neptun wieder direktläufig und eilt bald in großen Schritten wieder in Richtung Fische, sein eigenes Reich, das er zu Beginn des nächsten Jahres erreichen wird.


2. Phase 03.12. – 05.12.2022: Merkur Schütze, Venus Skorpion

Nun wechselt Merkur in den Schützen und bereitet sozusagen schon einmal das Terrain vor für die Zeit, in der auch Venus und danach die Sonne in diesen feurigen Raum gelangen.

  • 04.12. Venus Quadrat Neptun: auch Venus passiert nun Neptun im Quadrat und damit kann sich unsere annehmende, weibliche Seite sehr gut - und, immer noch beeinflusst durch den Sternenraum des Skorpions - mit Neptuns Thema der Spiritualität und der Verbundenheit und wie dies alles gelebt werden kann, auseinander setzen.


3. Phase 05.12. – 16.12.2022: Merkur Schütze, Venus Schütze

Auch Venus zieht nun in den Schützen, sodass wir uns schon verstärkt vorbereiten können auf die Zeit, wenn sich die Sonne in diesem Sternenraum aufhält.

  • 06.12. Merkur Quadrat Jupiter: Jupiter ist noch einige Zeit in den Fischen und strahlt für uns somit eine ähnliche Einladung aus wie Neptun, nämlich uns mit der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Verbundenheit zu beschäftigen. Wie steht nun unser Verstand dazu, beeinflusst vom feurigen Sternenraum des Schützen?
  • 08.12. Vollmond im Stier: bei einem Vollmond befindet sich der Mond genau gegenüber, also in Opposition zur Sonne. Damit stehen sich unser Gemüt, unser Gefühl und unser Wesenskern komplementär gegenüber, was als sehr fremd empfunden werden kann. Wenn wir allerdings erkennen, dass sich die beiden Sternenräume, in denen sich Sonne und Mond befinden, ergänzen in ihrer Qualität, kann uns diese Konstellation sehr stärken. Ein Vollmond im Stier, der sich genau gegenüber des Skorpions befindet, wo sich die Sonne gerade aufhält, erinnert uns daran, dass wir bei all dem Ins-dunkle-Wasser und In-die-Tiefe-schauen immer wieder Entlastung finden können durch die Liebe zur Materie, die im Stier entsteht (mehr erfahren „Auf den Spuren des Mondes“).
  • 08.12. Sonne Opposition Mars: als letztes des Dreiergespanns Sonne, Merkur und Venus, kommt die Sonne in Opposition zu Mars und damit steht unser Wesenskern stark unter diesen Eindrücken: die Spanne zwischen dem Sog in die Tiefe des Skorpions und der Liebe zur Materie des Stiers, aber auch mit der Frage, welcher Handlungsimpuls sich gerade in uns formen will.
  • 09.12. Venus Quadrat Jupiter: nachdem vor ein paar Tagen Merkur schon die Frage aufgeworfen hat, kann sich auch unsere weibliche Seite mit der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Verbundenheit (Jupiter in den Fischen) auseinander setzen. 
  • 14.12. Sonne Quadrat Neptun: zum Ende dieser Sternenraum-Phase passiert auch die Sonne Neptun im Quadrat. In der Tiefe des skorpionischen Einflusses kann sich also unser Wesenskern gut mit dem Thema des Neptuns beschäftigen, mit der Spiritualität, und der Frage, wie Verbundenheit in unserer Gesellschaft überhaupt zu leben ist. 
  • 16.12. Abnehmender Halbmond im Löwen: bei Halbmond befindet sich der Mond in einem Quadrat zur Sonne. Ein Quadrat ist immer eine Herausforderung, eine Erinnerung, die sagt „Irgendetwas passt da nicht so ganz!“. Wenn unser Gemüt, unsere Gefühlslage (Mond) also feurig im Löwen beeinflusst wird, dann haben wir auf Gefühlsebene wenig Zugang zum wässrigen Sternenraum des Skorpions und können es auch für uns nicht recht miteinander vereinbaren, möglicherweise aber diese Eindrücke einfach stehen lassen  (mehr erfahren „Auf den Spuren des Mondes").


Channelingstext zum Sternenraum des Skorpions (Channeling vom 21.09.2021)

Wir möchten heute fortfahren mit dem Sternenraum des Skorpions. Und es gibt begründete Ängste gegen den Sternenraum, den wir heute betrachten. Denn er führt in die Tiefe. In die Tiefe, die niemand im Grunde gerne sehen möchte. Und es ist die Tiefe, die Ihr kennt, in die Tiefe der Erde hinein, in Eure Erdchakren, in Eure Kellergewölbe Eures Seins, in denen jeder dunkle Geheimnisse vermutet und sie meist auch vorfindet.

Ihr habt dies auch schon gesehen, dass es einen Sternenraum, oder eine Qualität, braucht, die sich – wir wollen nicht sagen freiwillig, aber nicht mit solchen Vorbehalten und Widerwillen - mit diesen Finsternissen beschäftigen möchte. Und dieser Sternenraum ist natürlich der Skorpion. Der Skorpion zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr wässrig ist und vor allem von veiner bestimmten wässrigen Qualität, die Ihr vielleicht auch nicht so schätzt, die dunklen Gewässer, die trüben Gewässer. Und auch dort möchte sich niemand gerne hinein wagen, denn dort droht man zu versacken, dort droht man, nicht mehr ans Licht zu kommen. Und auch in depressive Zustände hinein zu sinken. Das ist also etwas, was niemand gerne auf sich nehmen möchte und dazu gibt es immer wieder mal Inkarnationen in den Bereich des Skorpions hinein, bzw. Inkarnationen, wo man sich die Qualitäten des Skorpions aussucht, um sich damit einigermaßen freiwillig zu beschäftigen. Denn es ist auch etwas Faszinierendes in der Tiefe, es ist etwas Faszinierendes in den dunklen Geheimnissen und selbst im trüben Wasser kann man das eine oder andere Faszinierende finden.

Der Sternenraum, den Ihr am Himmel beobachtet und den Ihr als den des Skorpions erkannt habt, ist besonders geprägt durch verschiedene Objekte, die in – wir würden sagen – in mittlerer Entfernung existieren und zwar sind das Mikroquasare.
Ihr könnt in Euren Büchern nachprüfen, was diese Objekte für Qualitäten besitzen. Sie sind auf jeden Fall in näherer Umgebung, da sie zu Eurer Galaxis gehören und diesen Raum des Skorpions maßgeblich prägen. Denn auch in sie hinein führt eine unwiderstehliche Anziehungskraft, ein Magnetismus, der verführerisch sein kann. Sie sind also die wahren Herrscher des Sternenraums des Skorpions. Und Ihr habt Pluto und Mars sehr richtig als sehr ausdrucksstarke Stellvertreter des Skorpions – oder Ihr seht sie so an. Vor allem Pluto mit seiner undurchsichtigen und unheimlichen Tiefe und so starken Veränderungskraft, denn das ist auch etwas, was zum Skorpion gehört, dass, wenn er in die Tiefe schaut und sich in die Tiefe begibt, dass daraus eine explosive Veränderungskraft entstehen kann, ähnlich wie aus den Quasaren heraus auch etwas völlig Neues entstehen kann.

Die Quasare sind, wie Ihr schon wisst, dunkle Löcher, in die die Materie hineinströmt, um aber wieder sich hinaus zu begeben.
Um zurück zum Mars zu kommen: er war früher der Herrscher – so nannte man ihn – dieses Sternenraums und auch er hat dieses explosive und aggressive Einziehen vielleicht, das ein bisschen sich mit der plutonischen Kraft kombinieren möchte, um sich in der Kombination mehr diesen Sternenraum-Herrschern, den Quasaren, anzunähern.

Das 'Gift' des Skorpions

Wir möchten noch Folgendes sagen zum Sternenraum des Skorpions und zwar zum Thema des Giftes. Ihr habt dieses Bild gewählt des Skorpions, der ein recht kleines Tier ist, aber ausgesprochen wehrhaft. Und in sich auch tödliche Gifte entwickeln kann, um sich zu verteidigen. Und Ihr wisst auch, dass er eine Palette an Giften hat, um einmal die todbringende Dosis zu geben, und auf der anderen Seite auch nur, um seine Opfer zu lähmen. Und Ihr Menschen habt dieses Tier ausgenutzt, um Euch gegenseitig zu foltern, indem Ihr dieses Tier gereizt habt. Denn eigentlich ist es ein Tier, das gerne verborgen sein möchte, das gerne mit sich sein möchte und nur über diese extremen Reize überhaupt in den Angriff geht – außer es ist auf Beutesuche.
Es ist also nicht so sehr viel Aggressives in diesem Raum und auch die Quasare an sich haben keine Aggression außer dieser starken Anziehungskraft, die wir auch nicht als aggressiv bezeichnen möchten.

Dies zur Richtigstellung des Bildes, das Ihr vom Skorpion habt. Und das Tier ist sehr wohl gewählt und auch Menschen mit skorpionischen Qualitäten ziehen sich zunächst einmal lieber zurück, bevor sie in den Angriff gehen. Und sie müssen stark gereizt werden, um dann auch wahrhaft mit einem giftigen Stachel zuschlagen zu können, denn sie sind sich vieler Dinge gewahr, weil sie selbst so in der Tiefe erfahren sind und nicht umhin können, sich in der Tiefe auszukennen. Also kennen sie auch die Tiefe anderer Menschen und nehmen sie wahr.

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Alle Channelings zu den Sternenräumen und zu weiteren Themen sind demnächst vollständig in einem PDF und später in einem geplanten Buch "Die Astrologie der Sternenräume" zu erhalten, wobei das PDF voraussichtlich zu Anfang des nächsten Jahres erworben werden kann.


Astronomische Funde

Schwarze Löcher, Quasare und Mikroquasare

Quasare sind Schwarze Löcher, die von einer heißen Gasscheibe umgeben sind und die enorme Energiemengen abstrahlen. Schwarze Löcher großer Quasare weisen mehrere Millionen Sonnenmassen auf und sie gewinnen ihre Energie generell dadurch, dass das Schwarze Loch Gas von einem Begleitstern abzieht. Das Gas wird bei diesem Vorgang, bei dem es sich als heiße Scheibe um das Schwarze Loch legt, auf viele Millionen Grad erhitzt und erzeugt Radio-, Röntgen- und Gammastrahlen. Ebenso wie beim großen Schwarzen Loch im Zentrum der Galaxis schleudern Magnetfelder einen Teil der eingesogenen Materie in Form von zwei langen, hellen Jets zurück ins All (rechts eine künstlerische Darstellung eines Mirkoquasars).

Nun wurde schon an anderer Stelle erwähnt, dass sich alle permanenten Einflussgrößen der Sternenräume innerhalb unserer Galaxis befinden, sodass große Quasare von mehreren tausend und Millionen Sonnenmassen hier nicht relevant sind, denn sie befinden sich sehr weit von uns entfernt. Innerhalb unserer Galaxie existieren jedoch Mikroquasare, also kleine Schwarze Löcher von nur einigen wenigen Sonnenmassen.

Ein solcher Mikroquasar mit der Bezeichnung "GRO J1655-40" befindet sich nahe der Stachelsterne des Skorpions (etwas links unterhalb des Hauptsterns Antares) in einer Entfernung von 10.500 Lichtjahren.
In der Astronomie wird GRO J1655-40 als Low Mass X-ray Binary (LMXB, dt. Röntgendoppelsternsystem mit geringer Masse) bezeichnet und weist ein Schwarzes Loch auf mit einer etwa siebenfachen Sonnenmasse. Er zieht, wie oben beschrieben, Gas von einem Stern mit etwa zweieinhalb Sonnenmassen ab.
GRO J1655-40 bewegt sich sehr schnell durch die Galaxis, deutlich schneller als die meisten Sterne. Es wird vermutet, dass bei der Entstehung des Schwarzen Lochs, als der Vorgänger-Stern in einer Supernova explodierte, der Stern einen starken Drall mit bekam und jetzt auf einer exzentrischen Bahn durch die Galaxie eilt.

Neben diesem Objekt existiert im Skorpion auch eine sogenannte Röntgenstrahlen-Quelle Scorpius X-1, die nur 9000 Lichtjahre von uns entfernt ist. Auch dieses Objekt ist ein Schwarzes Loch, allerdings zieht es nicht wie GRO J1655-40 Gas von einem anderen Stern ab, wodurch es seinem Namen entspricht und vollkommen dunkel ist.