Eine authentische Astrologie der Sternenräume 
 

Das Jahr 2026 - zweites Halbjahr


Mars, der Star des Jahres – Fortsetzung

Wie schon zu Beginn des Jahres angekündigt, stehen wir 2026 in einer starken Mars-Energie. Denn aus der intensiven Konjunktions-Phase von Mars, Sonne, Venus und Merkur mit Pluto im sensibilisierten Sternenraum des Steinbocks wurde besonders Mars und damit unser männlicher Anteil regelrecht mit plutonischer Wandlungskraft aufgeladen (mehr erfahren "Das Jahr 2026"). Dies manifestiert sich momentan ebenfalls besonders stark durch ausufernde unerlöste Mars-Energien im politischen Geschehen.

Dennoch hatte auch das "Fürchtet euch nicht" im Artikel zum Jahresbeginn durchaus seine Berechtigung, denn wir können ein Gegengewicht bilden, indem wir selbst diese große Mars-Energie erlöst und liebevoll einsetzen. Es braucht sicherlich Mut, doch den stellt Mars ja grundsätzlich in großem Maße zur Verfügung.


Zwei große Jahresereignisse liegen schon hinter uns

Die große Konjunktion im Steinbock

Wie soeben schon erwähnt, zogen zu Jahresbeginn 2026 Sonne, Merkur, Venus und Mars in einem einheitlichen Block, also in einer großen Konjunktion durch den stark sensibilisierten Sternenraum des Steinbocks (mehr erfahren "Sensibilisierter Raum des Steinbocks") und luden sich mit plutonischer Wandlungskraft massiv auf.

Damit waren alle unsere engeren Persönlichkeitsanteile betroffen: unser Wesenskern (Sonne), unser Verstand und unsere Kommunikationsfähigkeit (Merkur), unsere weibliche Seite (Venus) und unser männlicher Anteil, der vom 'Star' des Jahres 2026 MARS beeinflusst wird. Die plutonische Wandlungsenergie floss also hauptsächlich in unsere engeren Persönlichkeitsanteile ein – gesellschaftstragende Planeten wie Jupiter und Saturn blieben dabei außen vor.

Bei diesen Konstellationen ging und geht es also darum, aus einem möglichst großen Freiraum heraus, ohne gängige einengende Vorstellungen und Beschränkungen nichts weniger als unser zukünftiges Leben Gestalt annehmen zu lassen.


Die lang andauernde Konjunktion von Neptun und Saturn
Seit März des Jahres 2025 besteht eine Verbindung von Saturn und Neptun in den Fischen, wobei es im letzten Sommer zu einer Beinahe-Konjunktion von kaum einem Grad Abstand kam, bevor beide Planeten nahezu gleichzeitig rückläufig wurden. Im Februar 2026 fanden sie – beide erneut direktläufig - zu einer exakten Konjunktion zusammen, deren Einfluss auch noch im aktuellen Sommer durchaus vorhanden ist, denn beide Gestirne bewegen sich nur langsam im Tierkreis voran.

So weisen uns Saturn und Neptun mit ihrer lang andauernden Verbindung auf ein bedeutendes Thema hin, das uns aus gutem Grund über ein Jahr bewegen mag: das Prüfen unserer spirituellen Vorstellungen und unserer Anbindung an das Göttliche (mehr erfahren "Saturn in den Fischen").

Wir befinden uns mit Saturn und Neptun in den Fischen grundsätzlich mitten in einer Entwicklung, bei der konventionelle religiöse und spirituelle Vorstellungen auf gesellschaftlicher Ebene in einem zunehmenden Maße in Frage gestellt werden.

Jahrtausendelang haben wir Menschen uns zusammen gefunden in religiösen Gemeinschaften, die uns teilweise physischen und auch emotionalen Schutz boten, uns aber auch durch strenge Regeln und Strukturen viel von unserer Freiheit nahmen - und uns oft auch nicht selbstverantwortlich sein ließen. Diese Gemeinschaften grenzten sich meist nach außen hin ab mit viel Missachtung und gar Hass anderen gegenüber, es gab Verfolgungen, Tortur und Kriege…
Mit der lang andauernden Konjunktion Saturn-Neptun werden wir also immer noch eingeladen, uns aus diesem Verhalten endgültig heraus zu entwickeln, uns zu lösen von überkommenen religiösen Vorstellungen, von Doktrinen irgendwelcher Meister oder anderer, damit sich aus uns selbst heraus unsere ureigene 'Religio', also Anbindung an das Göttliche, (wieder) entfalten kann. Wobei es dann auch heißt, die 'Religio' der anderen unbedingt zu achten, als deren Art, sich dem Göttlichen anzunähern.

Und damit entfaltet sich ein wahrlich revolutionäres Element in unserem aktuellen gesellschaftlichen Wandel, denn die eigene Anbindung wird uns weiter in eine innere Sicherheit führen - wodurch wir weniger das Bedürfnis haben, uns in Gruppen nach außen hin abzugrenzen - und die Achtung der Anbindungen anderer wird uns einen großen Schritt in eine weitere gesellschaftliche Freiheit bringen.


Unvermindert im Eindruck der beiden großen Ereignisse


Im zweiten Halbjahr 2026 befinden uns immer noch im starken Einfluss dieser beiden bedeutsamen Konstellationen und in den kommenden Monaten können wir vielleicht recht gut feststellen, wie weit wir zu diesen Themen vorangekommen sind.


Mars – eine gefürchtete Energie?

In der Astrologie ist Mars eine eher gefürchtete Größe. Kriege entstehen, wenn er im Spiel ist und in der Kombination mit Pluto entwickelt er eine regelrechte Sprengkraft. Vor allem im politischen Geschehen ist der unerlöste Umgang mit der Mars-Kraft nicht zu übersehen. Unglücklicherweise reagieren viele Menschen darauf mit einer inneren Lähmung und einem Festhalten-Wollen an den wenigen scheinbaren Sicherheiten, die sich ihnen noch zeigen und mit dieser Haltung gelingt es ihnen kaum, die massive Mars-Energie für sich persönlich erlöst, liebevoll und mit reiner Absicht einzusetzen. Es verhindert, dass sie die große Chance, die Mars uns dieses Jahr bietet, auch nutzen.


Mars und Krieg

Zahlreiche Menschen fürchten, dass auch sie bald in Kriegsgeschehen involviert sein werden und einiges deutet darauf hin, dass solche Ängste geschürt werden möchten.

Auf eine sehr drastische Weise befinden wir uns allerdings alle schon mitten in einem Krieg. Im Vordergrund geht das Militär der verschiedenen Mächte mit aggressiven Waffen gegen Mitmenschen vor und im Hintergrund wird mit der herrschenden Gier nach Macht, Land und vor allem nach fossilen Energie-Ressourcen eine nie dagewesene Krise herauf beschworen, die über kurz oder lang nur äußerst wenige Mächtige und Vermögende übrig lassen kann – und ein abhängiges, weil unvermögendes Heer an Arbeitswilligen.

Der Krieg gegen die freie Menschheit ist also schon längst im Gange – Widerstand erscheint immer unmöglicher – nur eines mag uns helfen:
unser Vertrauen in uns als Bewusstsein, an die Stärke unserer Schöpferkraft, die sich – weitgehend unabhängig von Mainstream und finanziellen Abhängigkeiten – Räume schaffen kann, in denen Liebe, Freiheit und gegenseitige Annahme immer mehr gedeihen können.

Und hierbei unterstützt uns die hohe Mars-Energie diesen Jahres - wie schon gesehen - in einem besonderem Maße. Es gilt also nun wirklich, heraus aus unserer Lethargie zu kommen und den Mut zu unserem ureigenen Weg zu finden. 


Wir schauen in Oppositionen zurück

Möglicherweise bieten uns die Konstellationen des zweiten Halbjahres auch in diesem Zusammenhang die Chance, noch klarer zu sehen, wo wir gerade stehen und im Gefühl zu erfassen, was noch auf unserem persönlichen Weg entwickelt werden möchte.

Wenn die Sonne und ihr Gefolge, Merkur und Venus, im Sommer in Oppositionen zu Pluto im Steinbock kommen, haben wir seit einigen Jahren die Gelegenheit, uns von der gegenüberliegenden und ergänzenden Seite des Krebses – also ganz im Gefühl – zu betrachten, was der plutonische Wandel für uns bedeutet.

Im aktuellen Jahr wird dies intensivst betont dadurch, dass fast gleichzeitig mit der Sonne, auch Jupiter in Opposition zu Pluto steht. Es ist die Halbzeit seiner Umlaufzeit seit den Ereignissen im Jahr 2020 und somit Zeit für eine große Revision des Wandels unseres Wesens und des Wesens der Gesellschaft seither (mehr erfahren "Jupiter – Leitstern im Krebs").

Für uns baut sich eine optimale Zeitspanne auf, um diese Revision gründlich vorzunehmen beginnend mit der Opposition von Venus und Pluto am 17. Juni bis zur Opposition von Mars und Pluto am 3. Oktober – Die Oppositionen von Sonne und Jupiter zu Pluto finden am 20. und am 27. Juli statt und bilden die großen Höhepunkt dieser Phase.
Auch bezüglich des zweiten bedeutenden Jahresthemas "Anbindung an das Göttliche" haben wir Gelegenheit, in Oppositionen zurückzuschauen (mehr erfahren "Seelische Entwicklungschancen") und zwar in den Monaten August und September.


Mit Venus hat die weibliche Annahme die Führung inne

Nicht nur in der Dreiheit Sonne-Merkur-Venus hat Venus seit einigen Monaten die Führungsrolle. Sie zeigt auch dadurch, dass sie als erste der drei wichtige Konjunktionen mit den großen Planeten einging. Wie essentiell die Weichheit und die weibliche Annahme für unsere Entwicklung sind. So stand sie auch in einer engen Konjunktion mit Jupiter als dieser Anfang Juni den Krebs betrat (mehr erfahren "Jupiter – Leitstern im Krebs"). Bei dem anstehenden Erfassen unserer Gefühle unserem gesellschaftlichen Umraum gegenüber ist das Annehmen-Können also ein sehr wichtiger Faktor.

Diese große Bedeutung schien uns Venus mit Jupiter auch direkt am Firmament als strahlendes Himmelsereignis zu zeigen mit ihrer gut sichtbaren Konjunktion - und in der Folge mit einem kurzen, sehr engen Zusammen-Stehen von Venus und Mond Mitte Juni.  


Generelle Strömungen der großen gesellschafts-tragenden Planeten in der zweiten Jahreshälfte 2026

Insgesamt ist das zweite Halbjahr wie gewöhnlich geprägt durch eine allgemeine Phase der Rückläufigkeit der Planeten, wobei auch Venus dieses Jahr wieder einmal rückläufig ist (mehr erfahren "Rückläufige Planeten 2026").


Der große Wandler Pluto

Pluto bleibt wie gehabt im Steinbock und setzt sein begonnenes Werk fort (mehr erfahren "Pluto - persönlicher und gesellschaftlicher Wandel" und "Channeling mit Pluto"). Dabei bewegt er sich inzwischen bei etwa 7° und 10° Steinbock.


Einladung zum genauen Prüfen: Saturn

Saturn befindet sich auch dieses Jahr noch in den Fischen. Im Sternenraum der Fische fordert er uns weiterhin auf, überkommene spirituelle Vorstellungen zu hinterfragen, vor allem auch durch seine lang andauernde Konjunktion mit Neptun, die uns auf dieses sehr bedeutendes Thema aufmerksam gemacht hat  (mehr erfahren "Saturn in den Fischen") und uns einlädt,

zu unserer eigenen göttlichen Anbindung zu finden.



Leitstern Jupiter

Jupiter steht ab Juni 2026 im Einfluss des Krebses  (mehr erfahren "Jupiter - Leitstern im Krebs") und zeigt uns, was es vermehrt braucht:

unser gesellschaftliches Umfeld im Gefühl zu erfassen und mit Gefühl zu leben.




Neptun - Entwicklung unserer Spiritualität

Neptun, unser großer Hoffnungsträger, verbleibt noch etwa 9 Jahre in seinem eigenen Reich, den Fischen, von wo er uns das ALLES-WAS-IST näher bringt und unsere Erde mit einer immensen Liebesenergie bestrahlt - wie auch in astrologischen Aufstellungen immer wahrgenommen werden kann.

Der Planet Neptun lädt uns weiterhin ein, Lösungen im Spirituellen zu suchen (mehr erfahren "Neptun in den Fischen" und "Channeling mit Neptun").

Denn dies  ist Neptuns Antwort auf die so sehr drängenden Probleme unserer menschlichen Rasse:


Empathie, ein Miteinander und Verbundenheit zu entwickeln.

 

 
Uranus - Freiheit und Weiterentwicklung 

Für unsere Hoffnungen braucht es jedoch auch die uranische Kraft, die uns auffordert, unserem Drang nach Weiterentwicklung und Freiheit nach zu gehen, und dabei auch plötzliche Veränderungen nicht zu fürchten, da diese uns häufig von alten Mustern und Strukturen befreien und so Platz für Neues entstehen lassen.

Uranus erinnert uns besonders in einem erdhaften Raum, wie aktuell (bis in das Jahr 2031) im Stier (mehr erfahren "Uranus im Stier" und "Channeling mit Uranus") an unsere Qualität als Schöpferwesen, die in der Lage sind, den

eigenen Weg verantwortungsvoll und frei selbst zu gestalten. 

2026 – astrologisch auf den Punkt gebracht


Es gilt also weiterhin, die großzügige plutonische Wandlungs-Energie vom Beginn des Jahres mit unserer Yangkraft (Mars) einzusetzen, um mit unserer Schöpfermacht nichts weniger als unseren Lebensentwurf umzusetzen.

Dabei sollten wir auch unsere Anbindung an das Göttliche, unsere eigene Spiritualität mit einbeziehen (Jahresthema Saturn-Neptun) und für uns und unsere liebsten Menschen Räume der Liebe (Neptun) schaffen.

Auf diese Weise tragen wir optimal zum gesellschaftlichen Wandel (Jupiter / Pluto) bei, vor allem, wenn wir uns auch nach unserem Freiheitsbedürfnis (Uranus) orientieren.