Eine authentische Astrologie der Sternenräume 
 

Saturn zurück im Steinbock


Seit etwa 3 Monaten haben wir nun beinahe wieder unser altes Leben zurück - kaum existieren mehr Beschränkungen, oder präziser gesagt: wir wurden in den letzten Jahre so sehr in ein Übermaß an Beschränkungen hinein gedrängt, dass uns der aktuell verbleibende Rest fast gar nicht zu stören scheint. Während dieser letzten Wochen konnten wir also aufatmen, die Masken fielen - zum größten Teil, wie gesagt -, wir gehen wieder aus, wir feiern Feste, wir reisen - auch in Horden wie zur Zeit in Bahnen und Bussen. All dies hat stattgefunden seit dem Eintritt Saturns in den Wassermann.

Am 12. Juli kehrt Saturn nun wieder zurück in den Steinbock. Er kehrt zurück in sein Reich, wenn man so will, denn er ist auch - als der große Prüfer-Planet - ein Meister des Sternenraums des Steinbocks und kann dort ungehemmt wirken.


Im Sternenraum der Manifestationen

Die Einflüsse von Saturn und vom Sternenraum des Steinbocks sind also Kräfte, die sich gegenseitig verstärken, denn der Meister der Manifestationen, der Steinbock, senkt seine Fundamente auf den Pfeilern 'Geduld' und 'Ausdauer' tief in die Erde, baut dabei auf saturnischen Strukturen und Ordnungen auf und bevorzugt selbstverständlich eine 'saturnische' Prüfung, bevor er seine Vorstellungen in der Materie umsetzt. Diese sich verstärkende Durchschlagskraft konnten wir in den letzten Jahren unübersehbar an uns erfahren, als sich Saturn von Anfang 2020 bis April 2022 im Steinbock aufhielt.


Saturn versus Jupiter

Saturn ist aber nicht nur der große Prüfer, sondern auch, auf globaler Ebene der Gegenspieler von Jupiter. Jupiter steht für die freie Entwicklung in der Gesellschaft, ohne Zwang, dem freien Fluss der aktuellen Zeitanforderungen folgend und sie damit prägend. Saturn vertritt allerdings den Standpunkt, dass es in einer Gemeinschaft unbedingt Strukturen, Ordnungen und Regeln braucht - was natürlich nicht zu leugnen ist.

Jedoch wie weit sollen derartige Reglementierungen gehen? Wie finden wir zu einem passenden Gleichmaß an freiem Fluss und Ordnungen für uns und unsere Gesellschaft? Das ist die große Frage, zu der wir in den letzten beiden Jahren - manchmal recht heftige - Erfahrungen machen durften. Denn die ganze massive Kraft des Saturns im Steinbock floss während dieser Krise weltweit ein in die Gesellschaftsschichten, die besagte Regeln erstellen. Und je mehr Angst und Unsicherheit entstand, desto mehr reagierte diese Schicht mit Verordnungen und Sicherheits-Strukturen.
Wir hatten also in den letzten Jahren als gesamte Menschheit Gelegenheit, uns mit Einflüssen und Zwängen durch Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Auch mit dem, was wir an Erwartungen und Ansprüchen an einen Staat oder sonstige Überväter / Übermütter haben. Die Konstellation Saturn in Steinbock ließ folglich auch klar hervortreten, inwieweit wir die Verantwortung für uns an andere abgeben.


Ereignisse im Überblick

Die folgende Statistik zeigt noch einmal die letzten beiden Jahre, indem sie die Maßnahmen und Beschränkungen den Gestirnen gegenüberstellt, die sich zu der jeweiligen Zeit im Steinbock aufhielten, denn dieser Sternenraum erweist sich für das augenblickliche Geschehen klar und deutlich als maßgeblich (mehr erfahren "Das Leitmotiv").

Im März 2020 trat Pluto in den Steinbock ein und damit begann eine globale Krise. Pluto konnte im Steinbock sein immenses Wandlungs-Potenzial sehr effektiv umsetzen, sodass wir uns mitten in einem der heftigsten Veränderungsprozesse der letzten Jahrhunderte wiederfinden, der unsere Gesellschaft auf den Kopf zu stellen scheint.
Pluto ist also ein starker Faktor, der sich auch in der vorliegenden Graphik zeigt. Daneben ist aber vor allem auch zu erkennen, dass die Maßnahmen umso mehr anstiegen, je größer die Anzahl der Gestirne im Steinbock war.

Ereignisse Januar 2020 - Juni 2021


Ereignisse Juli 2021 - Juni 2022


Saturn und die Maßnahmen

Ein weiteres starkes Kriterium in der Statistik ist Saturn, er schien über zwei Jahre lang die Basis für die verordneten Reglementierungen zu stellen. Ab April 2022 konnten wird dann erkennen, dass uns der Weggang Saturns aus dem Steinbock aufatmen ließ, es war zu spüren, wie es ist, uns nach starken Einschränkungen in eine freiheitlichere Zone zu begeben. Saturn im Wassermann führte uns während der letzten drei Monate die Frage der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen in den vergangenen Jahren noch einmal vor Augen, sodass beide Erfahrungen - die der starken Beschränkungen und die des relativ freien Flusses - sich uns einprägen konnten.
Und nun werden wir mit diesen Erkenntnissen noch einmal hinein geschoben, zurück in die Steinbock-Qualität, und damit in eine Zeit, in der wohl wieder stärkere Beschränkungen auf uns warten werden.
In diesem Zeitraum wird sich wahrscheinlich relativ klar heraus kristallisieren, wie sich der Einfluss Saturns genau auswirkt, denn bis Ende Dezember 2022 wird er sich alleine mit Pluto im Sternenraum des Steinbocks befinden.

Für uns wird es weitere Etappe sein auf dem langsamen Weg des Plutos - insgesamt 20 Jahre - durch den Steinbock. Pluto, der sich im Steinbock natürlich besonders wirksam zeigt und der zunächst alles zerstört, was nicht mehr der Zeitqualität entspricht, um uns dann den Raum zu geben, wirkliche Veränderungen in die Welt zu setzen, die in ein neues Miteinander führen.


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