Eine authentische Astrologie der Sternenräume 
 

Das Leitmotiv der kommenden Jahre


Der Sternenraum des Steinbocks

Nun war in den letzten Monaten viel die Rede vom Sternenraum des Steinbocks, der vom großen Wandlungsplaneten Pluto sehr langsam durchzogen wird.
Der Bereich des Steinbocks steht für grundsolide, materiell fest verankerte Realisierungen von Dingen. Alle Vorstellungen werden hier zunächst auf Herz und Nieren geprüft, die geschaffenen Gedankengebäude werden von allen Seiten untersucht und begutachtet, bevor eine Realisierung überhaupt angegangen wird.
Auch alle zu dieser Umsetzung der Gedankengebilde nötigen Qualitäten werden in diesem Sternenraum zur Verfügung gestellt: mit den Pfeilern Ausdauer, Methodik, Leistungswillen und Gründlichkeit werden diese Vorstellungen und Gedankengebäude quasi tief in den Erdboden versenkt, um daraus Stück für Stück, immer wieder überprüfend, etwas Reales, reale Gebilde entstehen zu lassen.
So ist der Steinbock ein Meister der Manifestation. Und es ist natürlich auch kein Zufall, dass sich ein derartiger Sternenraum direkt neben dem Sternenraum des Schützen befindet, denn hier kann die ganze Energie des geläuterten Materiejet des großen Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxis genutzt und für Materialisierungen eingesetzt werden.


Das Leitmotiv

Der Sternenraum des Steinbocks steht für langfristige Prozesse, wie sie auch in den Einflüssen und Verbindungen der Planeten Pluto – Saturn - Jupiter zu erkennen sind, die von März 2020 bis November 2021 das Leitmotiv für die kommenden Jahre komponiert haben:
Denn mit seinem Eintritt in den Steinbock im März 2020 hat Pluto den Auftakt gegeben für seine 20 Jahre andauernde Wandlungsarbeit im Steinbock. Pluto ist der große Wandler unter den Gestirnen - bei Veränderungen, die er mit sich bringt, begnügt er sich nicht damit, lediglich an der Oberfläche zu kratzen. Und im Steinbock angekommen, hat er begonnen, tiefe Furchen in unsere Erde zu ziehen und alles zu großen Erdschollen aufzuwerfen, auf eine langsame, stetige, geduldige, aber dennoch radikale Art, wodurch sich das Leben der meisten von uns jetzt schon stark gewandelt hat.
Die beiden Gesellschaftsplaneten Jupiter und Saturn, die sich lange Monate mit Pluto im Steinbock aufhielten, weisen uns explizit darauf hin, dass es um einen grundsätzlichen Wandel der Gesellschaft geht. Dies ist auch genau die Auseinandersetzung, die sich seit 2020 weltweit zeigt: Regulierungen und Kontrolle (Saturn) untergraben unübersehbar den freien Fluss (Jupiter) der Gesellschaft. Und zu den ersten Taktschlägen dieser aktuellen Leitmusik zeigte sich die Seite der saturnischen Kräfte übermächtig, sodass mit den Einschränkungen der freie Fluss unserer Gemeinschaft nahezu zum Erliegen kam.
Dies ist gut ersichtlich aus folgender Kurvendarstellung, in der die behördlich verordneten Beschränkungen dem Aufenthalt von Gestirnen im Steinbock gegenübergestellt werden.



Zum einen lässt sich in dieser Graphik vor allem feststellen, dass Regulierungen stärker zunahmen, je mehr Gestirne sich in den Steinbock gesellten. So waren der Höhepunkt von Maßnahmen und Beschränkungen zu Anfang 2021 erreicht, als sich 5 bis manchmal 7 Gestirne im Steinbock befanden. Zum anderen ist der Eintritt Plutos in den Steinbock beachtlich, punktgenau zum Beginn der ‚Krise‘. Und als er im Sommer 2020 wieder zurück in den Schützen ging, kam es zu spürbaren Entspannungen.
Saturn als die Seite von Recht und Ordnung war die ganze Zeit im Steinbock und es verhielt sich schließlich auch so, dass die Maßnahmen sogar im Sommer 2020 nicht ganz herunter gefahren wurden (beispielsweise  Maskenpflicht). In den Zeiten, in denen sich Jupiter im Steinbock aufhielt, waren unsere Beweglichkeit und unsere Kontaktmöglichkeiten am geringsten – der freie Fluss der Gesellschaft war gefesselt.
Genauere Daten zu den Konstellationen und Ereignissen enthält folgende PDF-Datei „Gegenüberstellung Steinbock 2020 2021“.


Weitere Passagen durch den Steinbock

Und in diesen Sternenraum traten nun, zu Beginn des Jahres 2022 wieder die Sonne und ihr Gefolge ein und wurden mit der Leitmusik und der Kraft der Komposition im Steinbock konfrontiert. Denn es scheint, als seien alle gemachten Erfahrungen, der Veränderungsdruck, das Tauziehen zwischen Saturn und Jupiter, aber auch die Starre und Lähmung dort in diesem Raum wie eingespeichert.
Im Jahr 2022 sind es allerdings weit nicht so viele Gestirne wie im Vorjahr, die diesen Bereich durchlaufen, d.h., eine ähnliche, alles betreffende Lähmung hat sich demgemäß auch nicht geformt.
Zunächst waren es lediglich die Sonne und Ihr Begleiter Merkur, die sich mit den eingespeicherten Erfahrungen und mit Pluto und Saturn auseinander setzten, die im Steinbock verblieben sind. Danach durchziehen nur noch Venus und Mars diesen Raum, wodurch wir uns mit unserer weiblichen annehmenden Seite und unserem männlichen Nach-außen-gehen nochmals auf dieses Thema gestoßen werden.
Insgesamt wird es also der freie Fluss der Gesellschaft im Jahr 2022 leichter haben, denn zum einen sind nicht so viele Gestirne von einem Durchzug durch den Sternenraum des Steinbocks betroffen, zum anderen hat sich Jupiter seit November 2021 aus den Zwängen des Steinbocks und den dort zurückbleibenden Kräften Saturn und Pluto befreit, und kann uns im Wassermann und später in den Fischen entspannter auf die Lage blicken lassen. Und auch Saturn bewegt sich im April 2022 schon einmal hinaus in den Wassermann, um allerdings im Sommer in seiner rückläufigen Phase wieder in den Steinbock zu gehen.

Durch die Fortbewegung der Gestirne werden wir somit im Laufe der nächsten Jahre dieser Leitmusik aus ganz unterschiedlichen Konstellationen und Aspekten lauschen können und uns so langsam einer Antwort annähern auf die Frage:

Wie kann in einer künftigen Gemeinschaft / Gesellschaft eine Harmonie entstehen zwischen einem freien Fluss (Jupiter) und Ordnungen und Strukturen (Saturn)?

Eine Frage, die jedes Mal zu Jahresbeginn erneut sehr konkret - unübersehbar und unüberhörbar - wird, wenn die Sonne wieder in den Raum des Steinbocks eintritt.


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